KMZ-Werkzeuge für gelingenden Unterricht
Wie in jedem Jahr trafen sich Anfang März wieder alle Lehramtsanwärterinnen und -anwärter aus den Grundschulen im Kreis am Kreismedienzentrum, um sich im Rahmen ihres "Medienmoduls 2" über die Angebote und Dienstleistungen des KMZ zu informieren.
Digitaler und analoger Rundgang
Die 20 Jung-Lehrkräfte wurden von den pädagogischen Mitarbeitern am KMZ (Kai Benisch, Stephan Nowotny und Tobias Endres) begrüßt und erfuhren zunächst in einer virtuellen Tour über die Website, wie das KMZ bei der Vorbereitung und Durchführung von Unterricht konkret unterstützt. Dabei wurde der Umgang mit der Mediendatenbank (Edupool/Sesam) ebenso vorgestellt wie die zahlreichen Plattformen, welche über das KMZ allen Lehrkräften im Kreis zur Verfügung stehen.
Bei einem Rundgang durchs Schloss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die ganze Bandbreite der Angebote (Technik, analoge Medien, Medienkoffer etc.) persönlich in Augenschein nehmen und viele Fragen zum unterrichtlichen Einsatz klären. Sehr beeindruckt waren sie auch von den räumlichen Möglichkeiten am KMZ, die sowohl Lehrkräften als auch Schülergruppen für Workshops und eigenes Arbeiten zur Verfügung stehen.
So besteht im EG ein großer Makerspace (1), in welchem Materialen und Geräte fürs Programmieren, Robotik und VR zur Verfügung stehen. Daneben befindet sich das frisch eingerichtete Audio-Studio, das sowohl zur Erstellung von Podcasts als auch zum Experimentieren mit Synthesizern einlädt.
Im Obergeschoss des Schlosses konnten ein weiterer Makerspace (2) mit seiner Einrichtung u.a. zum Lasercutting, 3D-Druck oder Textilbearbeitung ebenso beindrucken wie das neu geschaffene Video-Studio mit Green Screen, das es Lehrkräften wie Schülern einfach macht, eigene Lehr- und Lernvideos zu erstellen. Daneben steht auch ein Computerarbeitsraum für Schulungen zur Verfügung.
Bedarfsgerechte Praxis-Workshops
Die Anwärterinnen und Anwärter hatten bereits im Vorfeld signalisiert, welche Themen sie gerne in einem Workshop näher kennenlernen wollten; so konnten sich die KMZ-Mitarbeiter auf den Bedarf einstellen und zielgenaue Angebote machen. An Grundlagen zur Aufklärung über und Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bereich Grundschule sowie zum Jugendmedienschutz zeigten sich die angehenden Lehrerinnen und Lehrer besonders interessiert.
Zum Abschluss konnte noch auf die "Distelhäuser Medienwerkstatt" hingewiesen werden, die einem eigens für das Seminar eingerichteten Tag (23.6.) in 20 Workshops weitere Schwerpunkte im Bereich Medien und Unterricht beleuchten wird. Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Jung-Lehrkräfte die Angebote verstärkt nutzen und somit das "Medienmodul 2" sowohl für sie selbst als auch das Kreismedienzentrum als voller Erfolg verbucht werden kann.